📷 Immagine: Wikimedia Commons
Burg Sonneberg
Burgruine in Deutschland
Die Burg Sonneberg liegt auf dem Schlossberg im Osten der Stadt Sonneberg in Thüringen. Sie war ein Herrschaftssitz der Herren von Sonneberg, die ab dem 13. Jahrhundert eine Verwaltung im Raum Coburg errichteten. Die Anlage befand sich an einer wichtigen Handelsroute und hatte strategische Bedeutung. Sie stand auf 502,3 Meter über dem Meeresspiegel und lag etwa 1,8 Kilometer nördlich des Hauptbahnhofs. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert wehrhaft ausgebaut und erhielt einen Bergfried. Sie wurde 1635 während des Dreißigjährigen Krieges zerstört und 1639 durch ein Unwetter vollständig vernichtet. Die Anlage diente danach als Steinbruch. Das heute sichtbare Schlossberggebäude wurde im 19. Jahrhundert als Schützenhaus errichtet und später in neoklassischem Stil umbaut. Es wird heute als Eventlocation genutzt und bietet Übernachtungsmöglichkeiten. Im Bereich der Burganlage befanden sich früher Gutshöfe und Amtssitze, die nach der Verlegung des Amtmanns auf den Gutshof unterhalb der Burg entstanden. Die Gebäude wurden im Laufe der Zeit durch Brand und Umnutzung zerstört. Die Kemenate, ein Teil der Burg, war bis in die 1990er Jahre als Amtshaus und Gericht genutzt worden. Heute sind nur noch Reste der mittelalterlichen Anlage zu erkennen.
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- Art
- Burg
- Ort
- Sonneberg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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