Freilichtmuseum Beuren
Das Freilichtmuseum Beuren liegt nordöstlich des Ortes bei Nürtingen im Gewand Herbstwiesen, am Fuß der Schwäbischen Alb. Es zeigt 24 historische Gebäude aus dem Raum Mittlerer Neckar und Schwäbische Alb, die an ihren ursprünglichen Standorten abgetragen und hier wieder aufgebaut wurden. Träger ist der Landkreis Esslingen. Das Museum ist das jüngste der sieben regionalen Freilichtmuseen Baden-Württembergs, und es wäre um ein Haar nie entstanden. Ab 1979 prüfte der Landkreis die Idee, doch die Nachbarlandkreise wollten sich nicht beteiligen; 1982 lehnte der Kreistag das Vorhaben ab und begann sogar, bereits eingelagerte Gebäude wieder abzugeben – die Dorfkirche von Tischardt ging an das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck. Erst 1985 wurde das Thema neu aufgegriffen, 1987 folgte der erste Spatenstich, und am 13. Mai 1995 eröffnete das Museum mit acht wiederaufgebauten Häusern. Der Rundgang führt durch das Neckarland-Dorf mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, Back- und Waschhaus, Rathaus, Scheunen und Ställen; im Haus aus Tamm ist die Museumsgaststätte untergebracht. Eine Besonderheit steht hinter dem Rathaus: das Fotoatelier Hofmann aus Kirchheim unter Teck, eines der wenigen erhaltenen freistehenden Tageslicht-Fotoateliers Europas, in dem sich schon Hermann Hesse ablichten ließ. Für den Rundgang sollte man zwei bis drei Stunden einplanen; die Saison liegt im Sommerhalbjahr.
Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo.
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