Trillkloster
Kloster der Celliten und ein Armenhaus in Halberstadt vom 14. bis zum 19. Jahrhundert
Das Trillkloster war ein Kloster der Celliten, später ein Hospital und Armenhaus in Halberstadt. Es lag im nordöstlichen Teil der mittelalterischen Stadt, im Westendorf, nördlich des Klosters St. Nicolai und des Doms. Die Anlage umfasste eine Kapelle, mehrere Gebäude und einen Garten. Die genauen Standorte sind heute nicht mehr erkennbar, da die Gebäude nicht erhalten blieben. Das Trillkloster wurde 1375 als armen Brüderhaus gegründet und blieb bis ins 19. Jahrhundert bestehen. Die Brüder kümmerten sich vor allem um die Krankenpflege. 1500 wurde ein Maria-Magdalenen-Hospital gegründet, das in der Trillgasse lag. 1754 gab es an dieser Stelle einen unbebauten Platz. Das Trillkloster wurde 1810 aufgelöst und 1816 an Aron Meyer verkauft. 1853 wurde es als abgebrochen bezeichnet. Im 19. Jahrhundert diente das Trillkloster als Armenhaus und erhielt die höchsten staatlichen Zuwendungen der Stadt. 1860 und 1875 war es als Armenhaus in Betrieb. 1902 wurde eine Nutzung nicht mehr erwähnt. Die historischen Quellen sind im Landesarchiv Sachsen-Anhalt und in der Literatur von Gustav Schmidt sowie Ludwig Ferdinand Niemann und Oskar Doering dokumentiert.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Halberstadt
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