📷 Immagine: Wikimedia Commons
Tom Roden
Ruine und ehemaliges Benediktinerkloster in Nordrhein-Westfalen
Tom Roden war eine Propstei des Klosters Corvey in der heutigen Stadt Höxter. Sie existierte vom 13. bis ins 16. Jahrhundert und war Teil der religiösen Struktur des Klosters. Die Anlage war mit einer Kapelle und weiteren Gebäuden ausgestattet, die bis 1324/1327 durch Brand zerstört wurden. Nach der Wiederherstellung wurde sie bis 1538 als religiöses Zentrum genutzt, bis finanzielle Schwierigkeiten das Amt des Propstes beendeten. Die Propstei war ein zentraler Ort für religiöse und wirtschaftliche Aktivitäten. Die Kapelle wurde 1184 erwähnt und war Teil eines Konvents mit Dignitäre. 1431 wurden zwei Präbenden nach tom Roden verlegt, was ihre Bedeutung unterstrich. Die Anlage umfasste eine dreischiffige Basilika mit 37 m Länge und 15 m Breite sowie ein Westturm. Nördlich der Kirche lagen die Klostergebäude, darunter ein langgestrecktes Gebäude mit verschiedenen Räumen. Die Ruinen von Tom Roden sind heute als Bodendenkmal zugänglich. Archäologische Ausgrabungen von 1975 bis 1980 zeigten ein komplexes System der Wasserversorgung und Heizung. Die Anlage umfasste zwei Brunnen, mindestens drei Gebäude mit Feuerstellen und einen gedeckten Kanal. Der Friedhof enthält Reste von 52 Skeletten, darunter Angehörige der Propstei und Bewohner einer zugehörigen Siedlung.
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- Art
- Kloster, Ruine, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Höxter
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen
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