St. Karl Borromäus (Karlstift)

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NiederösterreichWaldviertelBezirk Gmünd

St. Karl Borromäus (Karlstift)

Kirchengebäude in Karlstift

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Karl Borromäus steht in Bad Großpertholz, einem Weiler im niederösterreichischen Bezirk Gmünd. Sie wurde zwischen 1772 und 1775 im spätbarocken Stil gebaut und 1784 zur Pfarre erhoben. Die Kirche gehört zum Dekanat Gmünd und ist als Denkmal unter Schutz gestellt. Der schlichte Saalbau mit Halbkreisapsis und Flachbogenfenstern trägt Zeichen der verschiedenen Bauphasen, darunter ein Dachreiter aus der Zeit um 1810 und eine 1813 gegossene Glocke. Die Kirche besitzt eine barocke Ausstattung mit Schnitzfiguren der hl. Johannes Nepomuk und Barbara aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts sowie Figuren der hl. Petrus und Paulus aus der Zeit um 1770/1780. Der Neorenaissance-Altar aus dem Jahr 1904 zeigt die Heiligen Joachim und Anna. Im Inneren sind zwei Joche und eine Tonnenwölbung mit Stichkappen sowie eine geschwungene Orgelempore zu sehen. Die Sakristei wurde 1824 an der Apsis angebaut. Im Inneren der Kirche steht eine polychrome Steinfigur des hl. Karl Borromäus, die im 18. Jahrhundert geschaffen wurde. Die Orgel, erbaut 1806 von Josef Horak, wurde mehrfach umgebaut und 2007 im Zuge der Renovierung auf den ursprünglichen Zustand zurückgeführt. Sie besitzt sieben Register auf einem Manualwerk und ein Pedal. Die Ausstattung der Kirche spiegelt die künstlerische Entwicklung der Region im 18. und 19. Jahrhundert wider.

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Art
Kirchengebäude
Ort
Bad Großpertholz
Adresse
Karlstift 27, OG
Baustil
Barockarchitektur
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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