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Dominikanerkloster Meldorf
Kloster in Deutschland
Das Kloster Meldorf, auch Kloster Marienau genannt, war eine Niederlassung der Dominikaner in der Stadt Meldorf im Landkreis Dithmarschen. Es wurde im 13. oder 14. Jahrhundert gegründet und bestand bis zur Aufhebung durch die Reformation. Das Kloster war der Schutzheiligen Dithmarschens, der Gottesmutter Maria, geweiht und stand am nördlichen Stadtrand. Das Kloster war lange das einzige in Dithmarschen und blieb meist knapp über der Mindestanzahl von zwölf Brüdern. Es besaß nur wenig Landbesitz, darunter die Nordermühle, und war für die Sicherheit des Landes durch Messen und Prozessionen verantwortlich. 1500 wurden im Kloster die von 1404 gestifteten wöchentlichen Messen aufgrund der Eroberung Meldorfs nicht abgehalten. 1530 wurde das Kloster letztmals in den Akten der Dominikaner-Provinz Saxonia genannt. Im Kloster befanden sich Gebäude, die vermutlich mit einem Kreuzgang verbunden waren. Das größere der beiden Gebäude wird als kleine Klosterkirche vermutet. Heute ist nur ein Rest der Außenmauer des Refektoriums erhalten, das als Schule weitergenutzt wurde. Die restlichen Gebäude wurden abgerissen, und von der Kirchenausstattung ist nichts übrig.
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- Art
- religiöse Gemeinschaft, Kloster
- Ort
- Meldorf
- Adresse
- Klosterhof 17/19
- Erbaut
- 1378
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Schleswig-Holstein
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