📷 Immagine: Wikimedia Commons
St.-Petrus-Kirche
Kirchengebäude in Wolfenbüttel
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Die St.-Petrus-Kirche in Wolfenbüttel ist eine neuromanische Basilika, die 1889 bis 1891 nach Plänen von Richard Herzig errichtet wurde. Sie liegt in der Krummen Straße und ist mit einem Turm in rund 77 Meter Höhe über dem Meeresspiegel gelegen. Die Kirche zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Region und ist Teil der katholischen Pfarrgemeinde im Dekanat Braunschweig. Die Kirche ist besonders wegen ihrer kunstvollen Innenausstattung bekannt, darunter originalen Buntglasfenster, Holzschnitzbilder der Kanzel und eine große Orgel aus dem 20. Jahrhundert. Die drei Buntglasfenster im Chor zeigen heilige Figuren, und die Kanzel wurde von August Kindervater geschaffen. Die Kirche wurde 1891 von Bischof Wilhelm Sommerwerck geweiht und ist bis heute ein zentraler Ort der katholischen Gemeinde. Die Geschichte der Kirche reicht bis in die Reformationszeit zurück, als katholische Gemeinden in der Region unterdrückt wurden. Erst im 18. Jahrhundert wurde die Messe wieder erlaubt. Mit der Industrialisierung wuchs die Gemeinde stark, und 1937 war St. Petrus die größte Pfarrei im Bistum Hildesheim. Die Kirche überlebte den Zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt und wurde in den 1980er Jahren restauriert. Heute ist sie ein wichtiger Treffpunkt für über 9000 Katholiken.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Wolfenbüttel
- Baustil
- Neuromanik
- Architekt
- Richard Herzig
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