Vicus gallo-romain de l'Oedenbourg

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Vicus gallo-romain de l'Oedenbourg

archäologische Stätte in Frankreich

Argentovaria ist eine spätrömische Militäranlage und Zivilsiedlung im Elsass, heute in Biesheim. Sie lag an einem wichtigen Rheinübergang und war im 1. und 4. Jahrhundert n. Chr. militärisch bedeutsam, während die Zivilsiedlung ab dem 2. Jahrhundert stärker wuchs. Im 4. und 5. Jahrhundert war sie Teil eines Festungsgürtels, der auch Kastelle in Breisach und Sasbach-Jechtingen umfasste. Das Castrum gehörte zur Kastellkette des Donau-Iller-Rhein-Limes und war bis ins 5. Jahrhundert belegt. Das spätantike Kastell war etwa 93,30 m × 126 m groß, hatte einen quadratischen Grundriss und war nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. Es wurde aus Vulkangestein gebaut und war mit Ziegelplatten ausgestattet, die die römische Maßeinheit von 66 cm belegen. Die Anlage war vermutlich repräsentativ gestaltet und könnte mit Mosaike versehen gewesen sein. Sie lag am linken Rheinufer, direkt östlich der Limesstraße, und war über Wasser- und Landwege gut erreichbar. Die archäologischen Fundstätten liegen nördlich von Biesheim, heute landwirtschaftlich genutzt. Die Befestigung war im antiken Flussbett lokalisiert und wurde durch häufige Überschwemmungen beeinflusst. Die Region war seit vorrömischer Zeit besiedelt, und Argentovaria war ein bedeutendes Oppidum der Rauriker. Die römische Zivilsiedlung entstand ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. und war eng mit dem Tempelbezirk verbunden. Die militärischen Aufgaben umfassten die Überwachung des Rheinübergangs und den Schiffsverkehr.

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Art
römisches Militärlager, Archäologische Stätte, Römisches Bauwerk
Ort
Biesheim
Adresse
Oedenbourg
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal
Fonti:Argentovaria (CC0-1.0)

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