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Maria-Magdalenen-Kloster (Einbeck)
ehemaliges Nonnenkloster des Magdalenerinnenordens in Einbeck in Niedersachsen
Das Maria-Magdalenen-Kloster war ein Nonnenkloster des Magdalenerinnenordens in Einbeck. Es wurde im 14. Jahrhundert auf einem von Stift Sankt Alexandri überlassenen Grundstück gegründet und lag ursprünglich außerhalb der Stadt. Die Nonnen lebten in weißer Kleidung und nutzten eine Kirche in der Neustadt, die 1318 durch Bischof Peter von Mainz genehmigt wurde. Das Kloster wurde 1322 fertiggestellt und erhielt 1322 eine Mühle von der Familie von Benhusen. Das Kloster war bis ins 16. Jahrhundert aktiv und besaß Gärten, Teiche und mehrere Höfe. Es verwaltete auch das Vorwerk in der Hegerstraße und hatte ein Kapital von 208 Goldgulden beim Stadtrat von Lüneburg. Die ökonomischen Angelegenheiten wurden zuerst von einem Propst, später von einem Prokurator geleitet. Die Nonnen führten einen täglichen Gottesdienst durch und hatten drei Siegel mit dem Merkmal Maria Magdalena. Die Nonnen lebten in einem Kloster mit Hocheingang zur Kirche, deren Chor über dem der Herren lag. Sie besaßen einen Hof, den Mönchehof, mit großem Grundbesitz und Zehntrechten in mehreren Orten. Nach der Reformation verlor das Kloster seine Bedeutung, und seine Gebäude wurden 1600 durch eine Schule ersetzt. Die Pfarrkirche St. Marien wurde 1963 abgerissen, doch ihre unterirdischen Reste sind als Bodendenkmal geschützt.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Einbeck
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