Giardini Botanici Hanbury
Die Giardini Botanici Hanbury liegen auf dem Kap Capo Mortola bei Ventimiglia in Ligurien, wenige Kilometer vor der französischen Grenze. Der Garten fällt auf 18 Hektar vom Hang bis ans Meer ab; oben steht der Palazzo Orengo, ein älteres Herrenhaus, das den Kern der Anlage bildet. Angelegt hat ihn der britische Kaufmann Thomas Hanbury, der sein Vermögen im Teehandel in Shanghai gemacht hatte. 1867 kaufte er das Anwesen und begann, hier Pflanzen aus aller Welt anzusiedeln — das milde Küstenklima erlaubte Arten, die nördlich der Alpen nicht überleben. Daraus wurde einer der bekanntesten Akklimatisationsgärten Europas mit heute nahezu 6.000 verzeichneten Arten, überwiegend tropischer und subtropischer Herkunft: Agaven, Kakteen und andere Sukkulenten, Eukalyptus, dazu Obstgehölze wie Bananen und Avocados. Allein an Agaven waren 1912 bereits 114 Arten dokumentiert. Zwischen den Pflanzungen liegen gebaute Stücke aus der Zeit der Familie: der Drachenbrunnen mit einer japanischen Bronze, ein Mosaik von 1888 mit einer Darstellung Marco Polos und ein Mausoleum in maurischen Formen, in dem die Asche von Thomas Hanbury und seiner Frau Katherine ruht. Seit 1987 betreut die Universität Genua die Anlage, seit dem 27. März 2000 ist sie zugleich Regionalpark. Die Wege sind steil und führen bis ans Meer hinunter — der Rückweg geht bergauf.
Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo.
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