Deutschordenskommende Münster
Kloster in Deutschland
Die Georgskommende Münster war eine Einrichtung des Deutschen Ordens in der Stadt Münster. Sie entstand im 13. Jahrhundert und war ab dem 14. Jahrhundert Sitz des Landkomturs für die Ballei Westfalen. Die Kommende war bis 1809 bestehen geblieben, wurde aber dann aufgelöst. Sie lag innerhalb der Stadtmauern und umfasste ein eigenes Gebäudekomplex mit Kirche, Verwaltungsgebäuden und Mühlen. Die Kommende war im Mittelalter reich und hatte den Status der Immunität. Die Kirche wurde 1444 erweitert und war 37 Meter lang. Das Kommendenhaus wurde 1605 neu gebaut. Im 16. Jahrhundert verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage durch Kriege und Unruhen. Die Kommende musste 1618 mit der Kommende Mülheim zusammengeschlossen werden. Die Schäden durch Kämpfe und Steuern führten schließlich zur Auflösung im Jahr 1809. Die Kommende Münster war ein Zentrum des Deutschen Ordens mit einer Kirche und verschiedenen Gebäuden. Die Kirche wurde mehrfach erweitert und hatte einen Chor mit polygonalem Abschluss. Das Kommendenhaus wurde mehrfach umgebaut. Nach der Auflösung wurde die Stätte als Proviantamt genutzt und später zerstört. Die Ruinen wurden bis 1953 abgebrochen. Die Kommende war bis ins 18. Jahrhundert aktiv, bis die wirtschaftliche Situation sich verbesserte.
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- Art
- Kloster, In commendam, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Münster
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