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Uckermark
Landschaft in Brandenburg
Die Uckermark ist eine historische Landschaft im Nordosten Brandenburgs, die einst das Gebiet der ehemaligen Kreise Uckermark und Stolpirisch umfasste. Sie liegt zwischen den Flüssen Oder, Welse, Randow, Finow und Havel und grenzt im Norden an Mecklenburg und Pommern. Der größte Teil gehört heute zu den Landkreisen Uckermark, Oberhavel und Barnim, während ein kleiner Teil im Landesteil Vorpommern von Mecklenburg-Vorpommern liegt. Traditioneller Hauptort ist die Stadt Prenzlau, umgeben von Städten wie Angermünde und Schwedt. Die Uckermark ist bekannt für ihren Reichtum an Seen, die durch die Eisschmelze der letzten Eiszeit entstanden. Im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin liegen über 250 Seen, wobei die Uckerseen, wie Ober- und Unteruckersee, besonders bekannt sind. Die Landschaft besteht aus fruchtbaren Hügeln und Wäldern, darunter Buchenwälder im Süden. Die Region war im Mittelalter ein umkämpftes Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Pommern, das erst nach dem Frieden zu Wittstock 1442 vollständig an Brandenburg kam. Die Uckermark war seit dem 7. Jahrhundert von slawischen Stämmen besiedelt, insbesondere den Ukranen, die Ackerbau und Viehzucht betrieben. Im 12. Jahrhundert wurde das Gebiet von den Herzögen von Pommern und den Markgrafen von Brandenburg umstritten. Der Vertrag von Landin 1250 markierte den Übergang der Herrschaft über das Uckerland an Brandenburg. Prenzlau, das 1187 erstmals urkundlich erwähnt wurde, entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum. Die Region war im Dreißigjährigen Krieg stark zerstört, doch im 18. Jahrhundert begann der Wiederaufbau.
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- Art
- historische Landschaft, Landschaft
- Ort
- Brandenburg
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