Revolutionsdenkmal

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Revolutionsdenkmal

Denkmal für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Berlin

Das Revolutionsdenkmal stand 1926 auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin-Lichtenberg. Es wurde als Mahnmal für die ermordeten KPD-Führer Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg sowie die Opfer der Reichstagsunruhen errichtet. Die Architektur basierte auf Entwürfen von Ludwig Mies van der Rohe und umfasste eine Wand aus Oldenburger Klinkern. Das Denkmal wurde 1935 von den Nationalsozialisten zerstört und nicht wiederhergestellt. Das Denkmal war ein Symbol der Arbeiterbewegung und wurde jährlich zu Gedenkfeiern genutzt. Es stand bis 1982 an der Stelle, an der es ursprünglich errichtet wurde, und wurde durch ein Erinnerungsmal ersetzt. Die Gedenkfeiern blieben weiterhin Tradition, und der Tag der Sozialisten wird jährlich am zweiten Sonntag im Januar begangen. Die DDR nutzte den Tag für Demonstrationen, die bis 1990 fortgeführt wurden. Vor Ort befindet sich eine Tafel, die die Geschichte des Denkmals erläutert. Die Gedenkstätte der Sozialisten liegt im Norden des Friedhofs. Der Weg führt vom Haupteingang über den westlichen Hauptweg bis zum nördlichen Ende. Die Ostseite war ursprünglich die Seite mit dem Stern. Die Gedenkstätte ist Teil der Berliner Denkmalliste und wird von verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen weiterhin als Ort der Erinnerung genutzt.

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Art
Mahnmal, Monument, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Lichtenberg
Erbaut
1926
Architekt
Ludwig Mies van der Rohe

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