📷 Immagine: Wikimedia Commons
Schloss Ritzing
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Ritzing liegt im Gemeindeteil Ritzing der Gemeinde Kirchdorf am Inn im Landkreis Rottal-Inn in Bayern. Es ist als Baudenkmal unter der Aktennummer D-2-77-128-15 und als Bodendenkmal unter D-2-7743-0020 gelistet. Die Anlage umfasst untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde und Funde im Bereich des Hofmarkschlosses. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Dietmarus von Richingen ist der erste bekannte Besitzer. Die Familie Stettner war ab dem 14. Jahrhundert ansässig, und ab 1418 wurde der Sitz von Daniel Auer zu Lichtenau erwähnt. Die Besitzer wechselten häufig, unter anderem durch die Familie Brandstetter, die bis 1619 im Besitz war. 1740 übernahm Maximilian Freiherr von Berchem die Lehen der Familie Prielmayr und errichtete ein Patrimonialgericht. Das Schloss Ritzing ist heute ein dreigeschossiges Gebäude mit einem spitzen Satteldach. Die beiden unteren Stockwerke bestehen aus unverputztem Tuffquaderbau, das obere Geschoss aus Backsteinen. Östlich davon liegt ein zweigeschossiger Walmdachanbau aus dem 18. Jahrhundert. Die Anlage ist von einem Palisadenzaun umgeben und bleibt weitgehend unverändert. Aus dem 1721 entstandenen Stich ist die damalige Erscheinung des Schlosses bekannt.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Kirchdorf am Inn
- Adresse
- Seibersdorfer Straße 9
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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