Kounovské kamenné řady

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Ústecký kraj

Kounovské kamenné řady

archäologische Stätte in Tschechien

Die Steinreihen von Kounov liegen östlich des Dorfes Kounov in Tschechien, auf dem Plateau Roviny im Naturpark Džbán. Sie sind in einem Buchenwald angeordnet und zählen als Kulturdenkmal. Die Anlage besteht aus etwa 1500 bis 1700 Quarzitsteinblöcken, die in 14 parallelen Reihen in Nord-Süd-Richtung platziert sind. Die Steine sind mit Zeichen wie V-förmigen Rillen versehen, die der Sonnenstrahlung entsprechen. Die größten Steine, wie Gibbon I und Pegas, wiegen mehrere Tonnen und sind zur Sommer- und Wintersonnenwende im Sonnenlicht. Antonín Patejdl entdeckte die Steinreihen 1934 und beschrieb sie in seiner Arbeit. Er zählte 2239 Steine, wobei einige verloren gegangen sind. Die Anlage wird vermutlich im 7. Jahrhundert v. Chr. errichtet worden, wobei die Herkunft der Steine unklar bleibt. Die Steine wurden grob behauen und in Schotterbett eingesetzt. Heute sind nur die Oberkappen sichtbar, da sich Bodenschichten über die Steine gebildet haben. Entlang der Reihen sind Waldschneisen und ein Naturlehrpfad vorhanden, der vom Bahnhof Mutějovice zum Steinfeld führt. Die Steinreihen sind umgeben von Wald und Natur, mit Blick auf das Plateau Roviny. Sie sind Teil des Naturparks Džbán und werden im Gasthaus U Tří lip in Kounov thematisch vorgestellt. Die Anlage hat eine Fläche von elf Hektar und ist von einer Vielzahl von Theorien umgeben, die sich auf ihre Funktion beziehen. Ein möglicher Zusammenhang mit dem Čertův kámen, einem Quarzitblock nördlich von Mutějovice, wird vermutet.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Domoušice

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