📷 Immagine: Peter Suhr (* 17. Juni 1788 in Hamburg, † 20. September 1857 ebenda) · Public domain · Wikimedia Commons
Hamburger Dom
historisches Kirchengebäude in Hamburg
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Der Hamburger Dom, auch als Alter Mariendom bekannt, war eine Domkirche in Hamburg, die ab dem 13. Jahrhundert gebaut wurde und 1804–06 abgerissen wurde. Er lag auf dem heutigen Hammaburg-Platz südlich der Petrikirche, in der ältesten Siedlung Hamburgs. Die Kirche war die Metropolitankirche des Erzbistums Bremen-Hamburg und stand bis zur Reformation 1529 im Besitz des Erzstifts Bremen. Der Dom war ein zentraler Ort für religiöse und kulturelle Aktivitäten. Er war Namensgeber des Volksfestes Hamburger Dom, das sich aus dem Schutzsuchen der Händler und Handwerker während Regenwetter entwickelte. Die Kirche war eine fünfschiffige Hallenkirche mit einem Westturm und einem Kreuzgang, der einen Friedhof umschloss. Der Schappendom, eine zweischiffige Halle nördlich des Turms, war ein wichtiger Raum für Jahrmärkte und später für das Volksfest. Im Dom befanden sich Räume wie der Schappendom, der als Saal für Predigten diente und später zu einem Marktort wurde. Der Kreuzgang umschloss einen Friedhof, an dem viele Toten bestattet wurden. Die Kirche war auch ein Ort für künstlerische Ausstattung, darunter spätmittelalterliche Altäre und Glasmalereien, die später in andere Kirchen übernommen wurden. Die Ruinen des Doms wurden nach dem Abbruch als Paradeplatz genutzt und später in einen Park verwandelt.
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- Art
- katholische Kathedrale
- Ort
- Hamburg
- Erbaut
- 1245
- Baustil
- Backsteingotik
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