📷 Immagine: Wikimedia Commons
Gustav-Adolf-Stabkirche
Kirchengebäude in Goslar
Die Gustav-Adolf-Stabkirche ist eine Holzkirche im Goslarer Stadtteil Hahnenklee-Bockswiese. Sie wurde als Nachbildung der norwegischen Stabkirche von Borgund errichtet und trägt den Namen des schwedischen Königs Gustav II. Adolf. Die Kirche steht im Harz und wurde aus Fichtenholz gebaut. Sie ist ein Beispiel für den Baustil, der in Norddeutschland während der Christianisierung verbreitet war. Die Kirche bietet Platz für 240 Gläubige und wurde 1907 bis 1908 errichtet. Sie war ursprünglich ein Gottesdienstraum in einem Schulgebäude, wurde aber aufgrund des wachsenden Fremdenverkehrs ersetzt. Die Stabkirche ist bekannt für ihr einzigartiges Aussehen und die Verbindung zu norwegischen Vorbildern. Sie wurde mehrfach saniert, wobei sich die Fassade verändert hat. Innen ist die Kirche mit Holz verziert und hat eine besondere Dachkonstruktion, die an ein umgedrehtes Wikingerschiff erinnert. Die drei Türme sind charakteristisch, wobei der Hauptturm die Uhr trägt. Die Kirche ist auch für ihr Carillon bekannt, das seit 1976 im Dachreiter erklingt. Die Orgel wurde mehrfach erneuert und bietet heute ein Nachtigall-Register.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Goslar
- Erbaut
- 1908
- Architekt
- Karl Mohrmann
- Website
- http://www.stabkirche.de
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