📷 Immagine: Wikimedia Commons
Hügelgräber bei Böblingen
archäologische Fundplätze bei Böblingen
Über 50 Hügelgräber bei Böblingen liegen im Gewann „Brand“ östlich des Waldfriedhofs. Sie wurden auf Überresten einer neolithischen Siedlung aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. angelegt. Das Gräberfeld umfasst vier Hügelgräber aus der Mittelbronzezeit und 24 aus der Hallstattkultur. Die größte Ansammlung von Hügelgräbern der Region ist hier zu finden. Das Gräberfeld ist das bedeutendste der Gegend mit 28 Grabhügeln. Die Hügel liegen in einem 330 m × 270 m großen Areal und sind unregelmäßig angeordnet. Die Grabungsgeschichte reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. In den Hügeln wurden Keramik, Metall und Holz gefunden, wobei Knochenreste nicht erhalten blieben. Die Grabhügel sind in mehrere Epochen eingeteilt. Die ältesten stammen aus der Mittelbronzezeit, die größten aus der Hallstattkultur. In einigen Hügeln wurden Totenhäuser und Brandgruben gefunden. Die Grabbeigaben umfassen Keramik, Metall und Schmuck. Nebengräber und Nachbestattungen zeigen, dass die Hügel als Familiengräber oder Siedlungseinheiten genutzt wurden. Die Ausrichtung der Gräber deutet auf rituelle Bedeutung hin.
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- Art
- Hügelgrab, Archäologische Stätte
- Ort
- Baden-Württemberg
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