Witteborg
Burg in Niedersachsen, Deutschland
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Die Witteborg war eine Befestigung des Bremer Erzbischofs im 13. Jahrhundert am Weserufer zwischen Rekum und Lemwerder nördlich von Bremen. Sie wurde als Zollstation errichtet, um die Schifffahrt auf der Weser zu kontrollieren. Die Anlage bestand aus einer Kette und Pfählen, die den Fluss abschlossen, und verfügte über einen Turm aus hellem Stein, was den Namen „Witteborg“ erklärt. Die Witteborg war ein Streitpunkt zwischen den Bremer Bürgern und dem Erzbischof, da die Zollsperre den Handel beeinträchtigte. Eine Kogge zerstörte die Absperrung 1222, was zu einem Abkommen führte, bei dem die Stadt die Befestigung übernahm. Später wurde die Anlage abgebrochen, und die Steine wurden in Bremen verwendet. Die letzte Ausgrabung fand 1564 statt, als die Überreste abgetragen wurden. Der Name „Witteburg“ bleibt in der Region erhalten, etwa in der Steingutfabrik Witteburg, die 1852 gegründet wurde. In historischen Quellen wie der Karte von 1860 oder der Chronik von 1647 wird der Standort südlich von Rekum am rechten Weserufer erwähnt. Ein weiterer möglicher Standort nahe Lemwerder wird jedoch nicht von den Quellen unterstützt.
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- Art
- Burg, Wüstung
- Ort
- Blumenthal
- Erbaut
- 1220
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