📷 Immagine: Wikimedia Commons
Bergpark Wilhelmshöhe
Parkanlage in Kassel
Der Bergpark Wilhelmshöhe liegt im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe und erstreckt sich bis in den Hohen Habichtswald. Er ist mit 2,4 Quadratkilometern der größte Bergpark Europas und wurde 2013 als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Bekannt ist der Park durch seine Wasserspiele, das Schloss Wilhelmshöhe und die künstliche Ruine Löwenburg. Die Anlage ist ein Beispiel für die europäische Gartenkunst und umfasst mehrere Epochen der Kunst- und Kulturgeschichte. Der Park entstand ab 1696 und wurde bis ins 19. Jahrhundert weiter ausgebaut. Die wichtigsten Bauphasen sind der barocke Karlsberg ab 1700 und der reife Landschaftspark ab 1785. Dabei wurden architektonische Elemente wie der Aquädukt, die Teufelsbrücke und die Löwenburg geschaffen. Die Gartengestaltung verlagerte sich von der französischen Strenge zur englischen Natürlichkeit, wodurch der Park heute ein einzigartiges Zusammenspiel aus Landschaft und Architektur darstellt. Besucher können sich in den verschiedenen Räumen des Parks bewegen, die von Spazier- und Wanderwegen durchzogen sind. Die Aussichten reichen von den Wasserspielen bis zu den Ausblicken auf das Schloss Wilhelmshöhe. Der Park ist Teil der Museumslandschaft Hessen Kassel und bietet einen Einblick in die Geschichte der europäischen Gartenkunst sowie in die Kulturgeschichte Hessen-Kassels.
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- Art
- Kulturerbestätte, Englischer Landschaftsgarten, Museum, Schloss, Bergpark
- Ort
- Kassel
- Denkmalstatus
- UNESCO-Welterbe
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