Ovčara

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Ovčara

Kriegsverbrechen im Kroatienkrieg

Das Massaker von Vukovar war ein Kriegsverbrechen, das im Kroatienkrieg 1991 begangen wurde. Es fand im November 1991 auf dem Gelände des ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebes Ovčara nahe Vukovar statt. 255 Zivilisten und Kriegsgefangene wurden dort ermordet. Die Tat wurde von Angehörigen der Jugoslawischen Volksarmee und serbischen Freischärlern begangen, nachdem die Zivilisten aus dem Krankenhaus von Vukovar entführt worden waren. Die Verbrechen wurden von internationalen Gerichten untersucht. Mile Mrkšić, Veselin Šljivančanin und Miroslav Radić wurden angeklagt und verurteilt. Mile Mrkšić bekam 20 Jahre, Šljivančanin 17 Jahre, während Radić freigesprochen wurde. In Kroatien wurden die Urteile mit Bestürzung aufgenommen. Zudem wurden 13 Angeklagte in Belgrad zu insgesamt 193 Jahren Haft verurteilt. Vor Ort erinnert ein Gedenkstättenkomplex an die Opfer. Die Ruinen des ehemaligen Schweinestalls dienen als Mahnmal. Ausblick auf die Umgebung ermöglicht die historische Landschaft der Region. Die Gedenkstätte ist Teil der Erinnerungskultur und dokumentiert die Ereignisse des Massakers.

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Art
Massaker
Ort
Vukovar

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