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Propyläen
antikisierendes Gebäude in München
Die Propyläen sind ein klassizistisches Denkmal am Königsplatz in München, errichtet im Auftrag von König Ludwig I. von 1846 bis 1862. Sie wurden von Leo von Klenze entworfen und dienen als Vorbau zum Königsplatz, inspiriert von den antiken Propyläen in Athen. Sie sind neben dem Obelisken am Karolinenplatz das einzige Werk Klenzes, das Ludwig I. der Stadt München überließ. Die Propyläen sind Teil eines städtebaulichen Achsensystems, das die Residenz in den Mittelpunkt Münchens rückte. Sie verbinden die Brienner Straße mit dem Odeonsplatz und der Ludwigstraße. Die Bauarbeiten dauerten 16 Jahre, und die Anlage wurde 1862 eingeweiht. Sie ehren die griechische Befreiungskriege und Otto von Griechenland, den Sohn Ludwigs I. Die Namen von 32 Freiheitskämpfern sind an den Wänden der Hauptdurchfahrt angebracht. Die Architektur der Propyläen ist rein klassizistisch und schließt die Gestaltung des Königsplatzes ab. Sie bestehen aus großen Mauersteinen und kombinieren dorische Säulen im Außenbereich mit ionischen Säulen im Inneren. Die Giebelskulpturen sind Kopien, während die Originalwerke im U-Bahnhof Königsplatz ausgestellt sind. Die Inschriften auf den Wänden nennen den Bauherrn, den Architekten und die Namen der Befreiungskämpfer. Die Reliefs an den Turmfassaden dokumentieren die Geschichte der griechischen Befreiungskriege.
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- Art
- Triumphbogen, Stadttor
- Ort
- München
- Adresse
- Königsplatz 2
- Erbaut
- 1862
- Baustil
- Greek Revival
- Architekt
- Leo von Klenze
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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