📷 Immagine: Wikimedia Commons
Hexenturm
Turm der ehemaligen Stadtbefestigung in Fulda
Der Hexenturm in Fulda ist ein 14 Meter hoher Turm aus der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Er wurde im 12. Jahrhundert errichtet und war Teil der inneren Stadtmauer sowie des Nordtores. Der Turm trennte die Stadt vom Klosterbezirk und gilt als bester erhaltenes Turm der Stadtbefestigung. Ursprünglich als Wächterturm gebaut, diente er später auch als Frauengefängnis, obwohl die Opfer der Hexenverfolgung laut Dokumenten nicht hier, sondern im Stadtschloss gefangen waren. Der Hexenturm ist ein Teil der touristischen Audio-Guide Tour durch Fulda und bildet Station Nr. 11. Auf dem Turm steht ein Hinweisschild zur Gedenkstätte für 270 Opfer der Hexenverfolgung, die 2008 auf dem Alten Dompfarrlichen Friedhof errichtet wurde. Der Turm war bis 1845 „Turm am Frauentörlein“ genannt und wurde im Volksmund erst im späten 19. Jahrhundert als Hexenturm bezeichnet. Direkt neben dem Turm an der Kanalstraße liegt das Geburtshaus von Ferdinand Braun, dem Erfinder der Braunschen Röhre. Der Hexenturm ist öffentlich zugänglich und bietet einen Blick auf die Umgebung. Die Gedenkstätte und die historische Bedeutung des Turms machen ihn zu einem interessanten Ziel für Besucher.
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- Art
- Turm
- Ort
- Fulda
- Adresse
- Kanalstraße 1, 36037 Fulda
- Erbaut
- 1200
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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