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Museum vaterländischer Alterthümer
ehemaliges Museum in Kiel
Das Museum vaterländischer Alterthümer in Kiel war ein archäologisches Landesmuseum der preußischen Provinz Schleswig-Holstein. Es entstand 1835 durch die Königlich Schleswig-Holstein-Lauenburgischen Gesellschaft für die Sammlung und Erhaltung vaterländischer Alterthümer. Das Museum stand in Konkurrenz zu anderen Einrichtungen wie der Flensburgsammlung, konnte sich jedoch behaupten. 1873 wurde es an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel übergeben und 1936 in Museum vorgeschichtlicher Altertümer umbenannt. Das Museum war bis 1915 und 1930 bis 1939 Träger der Ausgrabungen in Haithabu. Während des Dritten Reiches wurde es von Gustav Schwantes geplant, zu einem Altgermanischen Zentralmuseum ausgebaut zu werden. Dabei wurden kunsthistorische und volkskundliche Exponate an andere Museen abgegeben. 1937 wurde die Provinzialstelle für vor- und frühgeschichtliche Landesaufnahme und Bodendenkmalpflege unter Karl Kersten eingegliedert. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude 1944 zerstört, die Sammlung jedoch größtenteils gerettet. Das Museum umfasste Räume und Ausstellungen zu archäologischen Funden, darunter das Nydam-Boot und Runensteinen. Die Ausgrabungen in Haithabu spielten eine zentrale Rolle. Die Provinzialstelle für vor- und frühgeschichtliche Landesaufnahme und Bodendenkmalpflege kartierte archäologische Fundplätze. Die Sammlung befindet sich heute in den Räumen von Schloss Gottorf.
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- Art
- Museum
- Ort
- Kiel
- Erbaut
- 1835
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