Burg Nettersheim
Burgruine in Deutschland
Die Burg Nettersheim, auch Altes Schloss genannt, war eine abgegangene Wasserburg in Nettersheim, Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen. Sie lag etwa 150 Meter nordwestlich der Kirche am Zusammenfluss der Flüsse Urft und Genfbach. Das Burggebäude war annähernd quadratisch und wurde durch Wassergräben umgeben, die ihr Wasser aus der Urft bezogen. Das Grabensystem existierte bis ins 19. Jahrhundert, wurde aber nach 1870 bei der Eisenbahnstrecke einplanzt. Die Burg wurde vermutlich bereits 1707 abgebrannt und war bis 1856 eine Ruine. Der damalige Besitzer setzte Teile der Steine für den Neubau des Sophienhofes ein. Nach dem Abbau blieben Steinreste unter den Eisenbahngleisen der Eifelstrecke und am angrenzenden Parkplatz erhalten. Das Grabensystem wurde im 19. Jahrhundert noch beobachtet, ehe es durch den Bau der Eisenbahnstrecke verloren ging. Die Ruinen der Burg sind heute unter den Eisenbahngleisen der Eifelstrecke und am angrenzenden Parkplatz zu finden. Die Lage der Burg am Zusammenfluss der Flüsse Urft und Genfbach bietet einen Ausblick auf die umliegende Landschaft. Die historischen Steinreste und das ehemalige Grabensystem sind Teil der Landschaft und können bei einem Besuch beobachtet werden. Die Umgebung um die Burg ist geprägt von der Flusslandschaft und dem angrenzenden Parkplatz.
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- Art
- Burg
- Ort
- Nettersheim
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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