Fort Stoja
Fort Stoja ist eine Festung auf dem gleichnamigen pulskischen Halbmond, die Österreich 1884 errichtete, um die Hafenstadt Pula zu schützen. Sie lag im Sektor VII der Küstenregion Pula und wurde als Küstenpanzerfestung klassifiziert. Die Festung sicherte den südlichen Zugang zur Hafenstadt, insbesondere den Brankoras-Schlund. Der Abstand der Verteidigungszone variiert zwischen 50 und 120 m² und ist durch zahlreiche runde Betonblöcke markiert. Die Festung wurde nach dem Abzug der österreichisch-ungarischen Monarchie zunächst von der italienischen Königskrone als Garage, Kinderlager und Pferdestall genutzt, bis sie 1941 verlassen wurde. Danach blieb sie bis 1960 leerstehend, bis die JNA sie als Kasernen nutzen konnte. 1960er Jahre war ein Umbau in ein gastronomisches Objekt geplant, wurde aber durch die Armee blockiert. Die Armee verließ die Festung 1974, und ab diesem Zeitpunkt wurden Restaurant und Disko eingerichtet, sowie weitere gastronomische Einrichtungen bis 1978. Die Festung bietet heute Räume und Wege, die von der ehemaligen militärischen Nutzung geprägt sind. Die Umgebung umfasst den Brankoras-Schlund und die Küstenregion von Pula. Die Ausblicke reichen vom Meer bis zu den umliegenden Landschaften. Die Struktur der Festung und die Betonblöcke sind Teil der historischen Landschaft.
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- Art
- Fort
- Ort
- Pula
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