Heinrich-Heine-Denkmal
Denkmal im Hamburger Stadtpark; 1926 eingeweiht, 1933 zerstört
Das Heinrich-Heine-Denkmal stand im Hamburger Stadtpark und wurde von Hugo Lederer geschaffen. Es existierte von 1926 bis 1933, wurde 1933 durch die Nationalsozialisten demontiert und 1940 zur Einschmelzung abgegeben. Die Statue war ein bronzenes Standbild, das 1913 gegossen und 1926 eingeweiht wurde. Das Denkmal wurde 1933 durch die NSDAP entfernt, da Heine wegen seiner jüdischen Herkunft verhasst war. Die Demontage erfolgte im August 1933, und die Statue wurde in der Hamburger Kunsthalle eingelagert. Sie wurde 1940 für die Waffenproduktion eingeschmolzen. Heute gibt es Nachbildungen, darunter eine in Groß-Flottbek, eine am Rathausmarkt und eine vor der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Vor Ort kann man die Nachbildungen besichtigen. Die in Groß-Flottbek befindliche Bronzefigur steht in der Eingangshalle des Europa-Kollegs. Die am Rathausmarkt aufgestellte Statue wurde 1982 von Waldemar Otto geschaffen. In Düsseldorf steht eine 1:4 Vergrößerung des Entwurfs-Bozzettos, die 1994 eingeweiht wurde. Die Ausblicke reichen bis in die Stadt und die Umgebung.
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- Art
- Monument
- Ort
- Hamburg
- Erbaut
- 1926
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- Hamburger Stadtpark521 m
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