Erzbergbahn
Die Erzbergbahn verbindet Vordernberg mit Eisenerz und überquert dabei den Präbichl. Sie wurde am 15. September 1891 als kombinierte Adhäsions- und Zahnradbahn eröffnet, zunächst nur für den Erzverkehr; Personen fuhren ab dem 9. Juni 1892 mit. Mit knapp zwanzig Kilometern Länge gilt sie als steilste Normalspurbahn Österreichs. Die Strecke steigt von Vordernberg auf 768 Metern bis zum Präbichl auf 1.204 Meter — der höchstgelegene Bahnhof der Steiermark — und fällt danach nach Eisenerz auf 692 Meter ab. Unterwegs liegen fünf Tunnel, der längste ist der Plattentunnel mit knapp 1.400 Metern, dazu eine Reihe von Viadukten; das Ramsaubachviadukt ist mit 32 Metern das höchste Bauwerk der Strecke. Bis 1978 fuhren Dampflokomotiven, danach Dieselfahrzeuge. 1986 endete die Erzförderung auf der Schiene, nach Lawinenschäden wurde der Betrieb am 28. Mai 1988 offiziell eingestellt. Ein Verein pachtete die Strecke ab Anfang 1990 und nahm sie am 23. Juni desselben Jahres als Museumsbahn wieder in Betrieb; 2002 kaufte er sie. Heute starten die Züge in Vordernberg Markt, wo auch das Erzbergbahnmuseum untergebracht ist. Neben den planmäßigen Fahrten in der warmen Jahreszeit gibt es Sonderfahrten mit eigenem Thema und einen Erzwanderweg entlang der Trasse.
Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo.
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