Letten

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SchwabenBezirk Schwaben

Letten

Ortsteil der kreisfreien Stadt Kempten (Allgäu)

Letten ist ein kleiner Weiler im Stadtgebiet von Kempten (Allgäu), Bayern. Der Ort wurde erstmals 1451 als Hof des „Hans Hüscht in Letzen“ erwähnt und war im 16. Jahrhundert ein Lehen des Fürststifts Kempten. Das Schlösschen Letten, das ab 1573 als Lehen existierte, wurde 1654 vom Fürstabt Roman Giel von Gielsberg erworben und bis 1668 als Residenz genutzt. Das Schloss wurde 1770 abgerissen, und sein Material fand Verwendung bei der Instandsetzung des Franziskanerklosters St. Bernhardin in Lenzfried. Der Ort war bis 1818 Teil der Gemeinde Sankt Mang und zählte 1852 zu den Bauvorhaben mit dem Einsatz von Schlosssteinen. 1900 standen drei Häuser mit 22 Bewohnern, und 1954 lebten 18 Personen in Letten. 1972 wurde der Ort in die Ruralgemeinde Sankt Mang eingemeindet. Im Zweiten Weltkrieg wurde Letten 1944 von Bomben getroffen, obwohl es strategisch unbedeutend war. Heute steht an der Stelle des ehemaligen Schlösschens der Hof Letten 1 der Familie Eberle. Die Fassade trägt das Wappen der Reichsritter Seutter von Loetzen, und eine Steintafel erinnert an die Geschichte des Ortes. Die Umgebung um Letten besteht aus landwirtschaftlichen Flächen und ist Teil der städtischen Landschaft Kemptens.

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Art
Weiler, Ortsteil, Archäologische Stätte
Ort
Kempten
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Seehöhe
740 m
Fonti:Letten (CC0-1.0)

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