Bodendenkmal in Grafenwöhr, #D-3-6237-0024
Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde in der Wüstung Grünhund, darunter die Spuren eines Eisenhammers mit zugehörigem Schloss.
Der Hammer Grünhund war ein eisenverarbeitendes Werk in der heute wüstgebliebenen Ortschaft Grünhund, die im Oberpfälzer Truppenübungsplatz Grafenwöhr liegt. Das Bodendenkmal umfasst Spuren eines Eisenhammers mit Schloss, das im 14. bis 17. Jahrhundert genutzt wurde. Es wird unter der Aktennummer D-3-6237-0024 geführt. Der Hammer lag am Grünhundweiher, der von den Flüssen Erlbach und Schaumbach gespeist wurde. Im 16. Jahrhundert war er ein Blechhammer. Ein Bericht aus dem Jahr 1666 erwähnt, dass der Hammer eingefallen war und lange nicht mehr genutzt werden konnte. Bürgermeister und Rat boten an, ihn wieder aufzubauen, wenn Bauholz bereitgestellt würde. Der Ort liegt im Landkreis Neustadt an der Waldnaab und ist Teil des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr. Der Grünhundweiher bietet einen Ausblick auf die umliegende Landschaft. Die Spuren des Eisenhammers sind in der Wüstung zu finden, die im 17. Jahrhundert verlassen wurde. Die Lage des Hammers am Weiher und die Beschreibung aus dem 17. Jahrhundert geben Einblick in die Geschichte der Region.
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- Art
- Wüstung, Schloss, Befund, Bodendenkmal
- Ort
- Grafenwöhr
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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