📷 Immagine: Wikimedia Commons
Palais Eskeles
Palais und Museum in Innere Stadt (30741)
Das Palais Eskeles steht in der Dorotheergasse 11 im 1. Bezirk von Wien. Es ist ein historisches Gebäude, das ursprünglich als Klosteranlage des Dorotheerstifts errichtet wurde. Im frühen 16. Jahrhundert umfasste die Anlage bereits die Front des heutigen Hauses. Im 18. Jahrhundert wurde das Stift aufgelöst und die Gebäude an verschiedene Institutionen vergeben, darunter ein Pfandhaus und später ein Auktionshaus. Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert mehrfach verändert und von verschiedenen Eigentümern übernommen, darunter die Familie Nákó und das Bankhaus Arnstein und Eskeles. Das Palais Eskeles wurde 1895 von Hugo Hermann Werner Ottomar Miethke erworben, der es umgestaltet und als Galerie Miethke nutzte. Unter der Leitung des Malers Carl Moll entwickelte sich die Galerie zu einem Zentrum der modernen Kunst. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude als „Haus der jungen Künstlerschaft“ und wurde 1936 vom Dorotheum übernommen. 1993 zog das Jüdische Museum Wien in das Palais um, nachdem es zuvor in der Seitenstettengasse untergebracht war. Das Museum wurde am 18. November 1993 eröffnet. Das Palais Eskeles bietet einen Blick auf die Geschichte Wiens und die Entwicklung der modernen Kunst. Die Räume sind mit historischen Elementen und Ausstellungen des Jüdischen Museums gefüllt. Die Fassade und das Portal wurden im 19. Jahrhundert umgestaltet, wobei Glas-Eisen-Vordächer und rokokoartige Verzierungen eingefügt wurden. Der Innenhof wurde durch eine Glasdecke zum Ausstellungssaal umfunktioniert. Die Umgebung um das Palais ist geprägt von historischen Gebäuden und dem Stadtzentrum Wiens.
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- Art
- Palast, Museum
- Ort
- Wien
- Adresse
- Dorotheergasse 11
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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