Karl-Höger-Hof

📷 Immagine: Wikimedia Commons

AttrazioneWienBezirk 11., Simmering

Karl-Höger-Hof

Kommunaler Wohnbau in Simmering (51524)

Der Karl-Höger-Hof ist ein Gemeindebau in der Lorystraße 40–42 im 11. Wiener Gemeindebezirk Simmering. Er wurde zwischen 1925 und 1926 errichtet und gehört zu den sechs Gemeindebauten um den Simmeringer Herderplatz. Der Bau entstand in der Zeit des Roten Wiens und wurde von den Architekten Franz Kaym, Alfons Hetmanek und Hugo Gorge gestaltet. Der Name ehrt den sozialdemokratischen Gewerkschafter Karl Höger. Der Karl-Höger-Hof war während des Februaraufstands von 1934 und des Luftangriffs von 1944 stark betroffen. Bei dem Bombenangriff vom 11. Dezember 1944 kamen elf Bewohner ums Leben, 94 Wohnungen wurden zerstört. Nach dem Krieg wurde ein Auffanglager eingerichtet, und die Hausgemeinschaft begann mit der Sanierung. Eine weitere Sanierung fand von 2004 bis 2006 statt, bei der Fenster und Türen erneuert wurden. Der Karl-Höger-Hof ist eine denkmalgeschützte Wohnanlage mit 17 Stiegenhäusern und 220 Wohnungen. Der Innenhof beherbergt ein Haus der Begegnung und ein Kindertagesheim. Auffällig sind das geometrische Fassadendekor und das monumentale Eingangstor. Im Hof stehen ein ehemaliger Brunnen, ein Gedenkstein zu Ehren der Opfer des Bombenangriffs sowie eine Gedenktafel an die Familie Datz, die 1938 vertrieben wurde.

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Art
Suffix, Mehrfamilienwohnhaus, Gemeindebau
Ort
Simmering
Adresse
Lorystraße 40–42
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Fonti:Karl-Höger-Hof (CC0-1.0)

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