📷 Immagine: Wikimedia Commons
Alexiusbrunnen
Brunnen in Rastatt aus dem Jahr 1739
Der Alexiusbrunnen steht in Rastatt, einem Ort im baden-württembergischen Raum. Er ist einer von zwei barocken Brunnen auf dem Marktplatz, nördlich der St.-Alexander-Kirche und des Rathauses. Der südliche Brunnen trägt den Namen Johannes-Nepomuk-Brunnen. Der Alexiusbrunnen wurde im 18. Jahrhundert errichtet, nachdem Erdbeben 1723 und 1728 die Stadt heimgesucht hatten. Die Markgrafen Ludwig Georg Simpert und August Georg Simpert gaben 1737 den Auftrag zur Errichtung des Brunnens, der 1739 fertiggestellt wurde. Der Brunnen wurde nach Plänen des Baumeisters Johann Peter Ernst Rohrer gebaut und ist älter als die 1756 erbaute Kirche, ebenfalls von Rohrer entworfen. Die Inschrift auf dem Brunnen nennt die Markgrafen Ludwig Georg und August Georg sowie den Baumeister. Der Brunnen erhielt Wasser erst unter Markgraf August Georg Simpert. Die Inschrift betont die Funktion des Brunnens als Schutzsymbol gegen Erdbeben und die Rolle der Markgrafen bei seiner Errichtung. Der Alexiusbrunnen ist ein markanter Teil der Stadtsilhouette und steht im Zentrum von Rastatt. Er ist umgeben von historischen Gebäuden wie dem Rathaus und der St.-Alexander-Kirche. Der Brunnen selbst ist aus Stein und trägt eine Inschrift in lateinischer Schrift. Die Umgebung bietet einen Blick auf den Marktplatz und die Altstadt. Der Brunnen ist ein Zeugnis der barocken Architektur und der religiösen Bedeutung der Stadt in der Zeit der Erdbeben.
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- Art
- Skulptur, Zierbrunnen
- Ort
- Rastatt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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