Augustinerinnenkloster Küstelberg
ehemaliges Kloster der Augustinerinnen in Medebach-Küstelberg
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Das Augustinerinnenkloster Küstelberg wurde 1177 gegründet und bestand bis 1299, als die Nonnen in das Kloster Glindfeld verlegt wurden. Es stand ursprünglich in Abhängigkeit zum Damenstift Meschede und hatte einen Propsten mit Patronatsrecht über die Kirche zu Medebach. 1284 schenkte Graf Ludwig von Arnsberg dem Kloster die Kapelle und Vogtei in Glindfeld, wodurch es eine bedeutende Rolle in der Region erlangte. Der Weg lohnt sich durch die historische Bedeutung des Klosters und seine Verbindung zu Glindfeld. Der Propst Gottfried von Padberg siedelte 1299 mit den Nonnen nach Glindfeld über, was die Verlegung des Klosters markierte. Die Klosterkirche war ursprünglich eine dreischiffige Halle, die im Spätmittelalter und 1741 vollständig abgebrochen wurde. Die neuen Gebäude in Küstelberg entstanden nach dem Umzug. Vor Ort erwartet man Ruinen der ehemaligen Klostergebäude und die Stätte der alten Klosterkirche. Die Ausgrabungen zeigten, dass die Kirche eine dreischiffige Halle war. Die Umgebung umfasst die Dörfer Medebach und Winterberg, die historische Verbindungen zum Kloster haben. Die Ruinen und die archäologischen Funde geben Einblick in die mittelalterliche Geschichte der Region.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Medebach
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