Dominikanerinnenkloster Stetten im Gnadental bei Hechingen
Kloster in Deutschland
Das ehemalige Dominikanerinnenkloster Stetten liegt im Gnadental, einem Teilort von Hechingen im Zollernalbkreis. Es wurde 1261 erstmals urkundlich erwähnt und 1278 dem Dominikanerorden unterstellt. Im Mittelalter diente es als Erbgrablege der Grafen von Zollern. Die Klosterkirche St. Johannes Baptista entstand um 1280 in der Frühgotik und blieb bis ins 15. Jahrhundert als Grabstätte der Zollern erhalten. 1802 wurde das Kloster aufgehoben und den Fürsten von Hohenzollern-Hechingen zugeordnet. Das Kloster war bis 1898 in verschiedenen Funktionen genutzt, darunter als Schuhfabrik und Kaserne. Die Klosterkirche blieb weitgehend unverändert, mit einem polygonalen Chor und Kreuzrippengewölbe. Sie wurde im 18. Jahrhundert barock umgebaut und beherbergt sakrale Skulpturen sowie ein Gnadenbild aus dem 16. Jahrhundert. Die Orgel aus dem frühen 18. Jahrhundert und barocke Kanzel sowie Gestühle aus dem 18. Jahrhundert sind weitere Merkmale der Kirche. Die Klosterkirche Stetten ist ein Beispiel der frühgotischen Bettelordenarchitektur mit schlichter, eindrucksvoller Gestaltung. Sie beherbergt sakrale Skulpturen, ein Gnadenbild aus dem 16. Jahrhundert und barocke Ausstattung. Die Kirche blieb im Großbrand von 1898 verschont, wodurch sie heute als einziges Gebäude des Klosters erhalten blieb. Die Johanneskapelle im Chor und die Sakristei sind ebenfalls Teil der Kirche.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Hechingen
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