Burg Altbruchhausen
abgegangene, hochmittelalterliche Burg in der Gemeinde Bruchhausen-Vilsen im Landkreis Diepholz in Niedersachsen
Die Burg Altbruchhausen war ein mittelalterliches Schloss der Grafen von Oldenburg-Bruchhausen, das am Nordrand der Gemeinde Bruchhausen-Vilsen in Niedersachsen stand. Die Anlage war ursprünglich aus Holz gebaut und wurde im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt. Sie wurde mehrfach verpfändet und im Dreißigjährigen Krieg 1627 zerstört, wobei die hölzernen Gebäude unversehrt blieben. Nach dem Wiederaufbau in Stein diente das Schloss den Celler Herzögen als Jagdaufenthaltsort und wurde 1775 durch ein Amtshaus ersetzt. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und war bis ins 17. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum. Im 16. Jahrhundert wurde sie durch die Gräfin Katharina zum Schloss ausgebaut. Nach der Zerstörung 1627 begann der Wiederaufbau in Stein, der 1630 abgeschlossen wurde. Das heutige Amtshaus aus dem 18. Jahrhundert steht auf dem Burggelände und wurde 1978 in Privatbesitz übernommen. Umgeben von Grabenresten und einer Mauer aus dem 19. Jahrhundert, ist das Gelände heute ein Teil der Gemeinde Bruchhausen-Vilsen. Besucher können das erhöhte Burggelände erkunden, auf dem heute ein einfaches Backsteinhaus steht. Die Reste der alten Mauern aus Granitfindlingen und Ziegelsteinen sind sichtbar, sowie die Grabenreste aus dem 19. Jahrhundert. Die Umgebung umfasst die Gemeinde Bruchhausen-Vilsen und bietet Einblicke in die Geschichte der Region. Die Anlage ist ein Teil der historischen Landschaft und dient heute als kulturelles Erbe.
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- Art
- Burg, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Bruchhausen-Vilsen
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