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Palais Marschall

Palast in Deutschland

Das Palais Marschall war ein Adelspalais an der Wilhelmstraße in Berlin, das 1737 errichtet wurde. Es stand auf einem Grundstück von über 400 Meter Tiefe, das ursprünglich Teil der Husarenstraße war. Das Gebäude wurde von Philipp Gerlach entworfen und war Teil der Planung von Plätzen wie dem Pariser Platz und dem Leipziger Platz. Es wurde später als Vossisches Palais bekannt, nach dem Minister Otto von Voß, der es 1800 erhielt. Das Palais war bis 1871 in der Familie Voß und Finckenstein in Familienbesitz. Nach dem Tod des Generals Voß-Buch 1871 wurde das Gebäude an den Berliner Bankenverein verkauft. Bismarck, der direkte Nachbar in Hausnummer 77, versuchte, das Palais für staatliche Zwecke zu nutzen, scheiterte aber an finanziellen Schwierigkeiten. 1872 wurde das Palais abgerissen, und die Fläche wurde zur Voßstraße umgestaltet. Nach dem Abriss des Palais entstand die Voßstraße, die von der Wilhelmstraße bis zur Königgrätzer Straße führt. Die Namensgebung erfolgte im Jahr 1874 in Ehren des verstorbenen Generals Voß. Die Umgebung umfasst heute die Wilhelmstraße und die Voßstraße, die als Teil der Berliner Innenstadt bekannt sind. Die historische Bedeutung des Palais ist durch seine Verbindung zu bedeutenden Persönlichkeiten und politischen Entscheidungen festgehalten.

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Art
Palast
Ort
Berlin

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