📷 Immagine: Wikimedia Commons
Monumento a Schelling
Grabmal in Bad Ragaz, Schweiz
Das Schelling-Grabmal in Bad Ragaz im Kanton St. Gallen ist die Grabstätte des Philosophen Friedrich Wilhelm Joseph Schelling. Es wurde nach Plänen von Georg Friedrich Ziebland im Auftrag von König Maximilian II. von Bayern errichtet und 1856 eingeweiht. Die Porträtbüste stammt von Johann Halbig. Das Grabmal steht auf dem Friedhof neben der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und ist in seiner Formensprache dem Klassizismus verpflichtet. Schelling war von 1835 bis 1840 Philosophielehrer des späteren Königs Maximilian II., der nach seinem Tod das Grabmal finanzierte. Die Gemeinde Ragaz lobte das Vertrauen in die Schweizer Nachbarn und versprach, die Ehre des Grabes zu bewahren. Maximilian II. besuchte Bad Ragaz 1860 und verweilte andächtig am Grab. Das Grabmal wurde im August 1856 nach Ragaz transportiert und feierlich eingeweiht. Das Grabmal besteht aus weissem Tiroler Marmor und ist in zwei Geschosse geteilt. Zwei Karyatiden flankieren den unteren Teil, die Schellings Geburts- und Sterbedaten tragen. Ein Reliefbild zeigt Schelling mit Schülern, darunter vermutlich Maximilian II. Die Büste steht in einer Nische, umgeben von Ornamenten und Symbolen wie Mohnköpfen und einem Schmetterling. Die Aufstellungsdaten sind auf der Rückseite vermerkt.
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- Art
- Grab, Skulptur, Monument
- Ort
- Bad Ragaz
- Erbaut
- 1856
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