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Gräberfeld Bettelbühl

archäologische Stätte in Deutschland

Das frühkeltische Gräberfeld Bettelbühl liegt etwa zweiundhalb Kilometer südöstlich der Heuneburg in der Donauaue von Herbertingen. Es umfasst sieben Hügel, von denen sechs durch Ackerbau verflacht sind. Der größte, der Bettelbühl, ragt mit 3,7 Metern und einem Durchmesser von 50 Metern hervor. Die Gemarkung „Gesöd“ bezeichnet sumpfige Wiesen, die erst nach Entwässerung landwirtschaftlich genutzt werden konnten. Die Forschung begann 2000 mit archäologischen Feldbegehungen, bei denen Scherben auf ein aufgepflügtes Grabinventar hinwiesen. 2006 wurden zwei Hügel untersucht, wobei ein Grabhügel mit Keramikfragmente und einem Langknochen sowie ein anderer mit hallstattzeitlichen Funden entdeckt wurde. 2010 wurde ein Kammerschachtgrab des 6. Jahrhunderts v. Chr. geborgen, das reiche Beigaben aus Gold, Bernstein und Bronze enthielt. 2019 führte eine weitere Grabung zur Entdeckung eines zweiten Holzkammergrabes. Im Bereich des Gräberfeldes wurden 2005 ein Kindergrab mit Schmuck und 2010 ein Fürstinnengrab mit Gold- und Bernstein-Objekten gefunden. Die Grabung des Fürstinnengrabs wurde 2013 abgeschlossen, und die Funde wurden in Ausstellungen gezeigt. Das Projekt „Keltenblock“ und dessen Fortsetzung „Keltenblock 2.0“ erhielten große Aufmerksamkeit. Die Grabungen liefen bis 2020, und die Ergebnisse wurden in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht.

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Art
Archäologische Stätte, Gräberfeld
Ort
Herbertingen

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