Tjüchen
Wohnplatz in Ostfriesland, Niedersachsen, Deutschland
Tjüchen ist ein Wohnplatz im Ortsteil Leerhafe der Gemeinde Wittmund in Ostfriesland. Er liegt an der Kreisstraße 24, die von der Landesstraße 11 bei Isums abzweigt und nach Burmönken führt. Die Gemarkung wurde im Jahr 1319 als Kommende Tjüchen erwähnt, was auf eine historische Niederlassung hinweist. Tjüchen war ein eigenständiges Vorwerk der Kommende Burmönken, das möglicherweise ursprünglich eine selbstständige Niederlassung des Johanniterordens war. Die Kommende wurde 1319 als Thyuchen in Dokumenten genannt und verfügte vermutlich über eine eigene Kapelle. 1513 wurde sie durch Truppen der „Schwarzen Garde“ zerstört. 1823 lebten 14 Einwohner auf drei Wohngebäuden. Der Wohnplatz ist bekannt durch den Fund eines Feuersteinbeils aus der Trichterbecherkultur, das 1981 entdeckt wurde. Das Werkzeug gelangte durch eine Spülleitung in den Bereich von Tjüchen. Die Gegend um Tjüchen ist geprägt von der Geschichte der Johanniter und der alten Kommenden, die bis in das Mittelalter zurückreicht.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Wittmund
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