📷 Immagine: Wikimedia Commons
Hauptzollamt München
Gebäudekomplex aus dem Jahr 1912 im Münchner Stadtteil Schwanthalerhöh
Das Hauptzollamt München ist ein Gebäudekomplex aus dem Jahr 1912 an der Landsberger Straße in der Schwanthalerhöhe. Es besteht aus Verwaltungsgebäuden, einem 180 m langen Lagerhaus mit einer gläsernen Kuppel und Wohnblöcken für Angestellte. Die Bauten wurden im späten Jugendstil und Reformarchitektur errichtet und gelten als Beispiel der monumentalen Bauweise der Prinzregentenzeit. Das Gebäude ist durch seine Lage neben der Donnersbergerbrücke und den Bahngleisen stark im Stadtbild präsent. Das Hauptzollamt war bis 2004 das zentrale Zollamt für München und wurde durch den Aufschwung des Fernhandels und ein neues Zollgesetz von 1906 erweitert. Der Neubau entstand 1908 auf einem neu erworbenen Grundstück und umfasste 14.000 m² Grundfläche. Die Kosten beliefen sich auf 9,93 Millionen Mark, wobei auch die Baukosten für Zollanlagen am Bahnhof München Süd berücksichtigt wurden. Die Anlage wurde 1912 eingeweiht und war bis 1963 von der Bundesfinanzverwaltung genutzt. Im Inneren des Gebäudes gibt es eine 35 m lange Schalterhalle mit Tonnengewölbe, eine Revisionshalle und eine Schmiedeeisenarbeiten. Die Lagerhalle diente während des Ersten Weltkriegs als Hilfslazarett und im Zweiten Weltkrieg als Depot. Die Anlage wurde 1976 unter Denkmalschutz gestellt und 1987 renoviert. Heute wird der größte Teil des Gebäudes von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben genutzt, während die Zollabfertigung abgeschlossen wurde. Die Glaskuppel wird ab 2026 saniert.
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- Art
- Gebäudekomplex
- Ort
- München
- Adresse
- Landsberger Straße 126
- Erbaut
- 1912
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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