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Kartause Beatusberg
Kloster in Deutschland
Die Kartause Koblenz war ein Kloster des Kartäuserordens auf dem Beatusberg in Koblenz. Es wurde 1331 von den Kartäusern übernommen, nachdem es zuvor von Benediktinern gegründet worden war. Die Anlage stand bis 1802 auf dem Berg, der heute den Stadtteil Karthause trägt. Nach der Säkularisation wurde das Kloster abgebrochen und mit dem preußischen Fort Großfürst Konstantin überbaut. Die Kartause erlebte im 15. Jahrhundert einen Aufstieg durch Spenden und Stifter. Sie war bekannt für ihre Sittenstrenge, Krankenpflege und Wirtschaftsführung. Im Zweiten Weltkrieg diente das Areal als Lazarett, und nach dem Krieg wurde das Fort Großfürst Konstantin errichtet. Die Klosteranlage wurde 1818 vom preußischen Staat erworben und bis 1827/28 in ein Militärlazarett umgebaut. Im Hof des Forts Großfürst Konstantin wurde 1997 die Krypta der ehemaligen Klosterkirche freigelegt. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und war Teil der mittelalterlichen Kirche. Die Krypta wurde im 17. Jahrhundert abgebrochen und verfüllt, nachdem die Stadt im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört wurde. Die archäologischen Funde zeigen die historische Entwicklung des Klosters und seiner Umgebung.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Benediktinerabtei, Kollegiatstift, Kartause
- Ort
- Koblenz
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