Dolní Červená Voda

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Olomoucký kraj

Dolní Červená Voda

Dolní Červená Voda ist eine Grundsiedlungseinheit der Gemeinde Stará Červená Voda in Tschechien. Sie liegt drei Kilometer südlich von Vidnava an der polnischen Grenze und gehört zum Okres Jeseník. Das Dorf erstreckt sich rechtsseitig des Červený potok in der Vidnavská nížina. Östlich liegen der Ovčí vrch (301 m), im Süden der Kostelní vrch (355 m) und westlich die Stromovka (319 m). Das Dorf hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1616 erwarb die Familie von Mükusch und Buchberg das Niedergut Rothwasser, und 1798 überließ der Neisser Kreishauptmann Ernst Ulrich von Mükusch das Gut an Conrad Michael Anton Graf von Sternberg. Im 19. Jahrhundert begann der Abbau von Kaolin nördlich des Dorfes. 1900 lebten 116 Einwohner in 14 Häusern, 1921 waren es 98 Personen, davon 92 Deutsche und ein Tscheche. In Dolní Červená Voda gibt es das Schloss, das 18. Jahrhundert errichtet wurde und bis 1945 im Besitz der Familie Latzel war. Nordöstlich des Dorfes steht die Kapelle Mariä Schmerzen. Zudem sind ehemalige Kaolingruben mit dem Badeteich Kaolínka zu besichtigen. Die Wüstung Johanka, einst Johannaburg, liegt auf der Gemarkung des Dorfes.

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Art
Katasterbezirk in Tschechien
Ort
Stará Červená Voda
Seehöhe
314 m

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