📷 Immagine: Wikimedia Commons
Stadtkirche Hohnstein
Kirchengebäude im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen
Die Stadtkirche Hohnstein ist eine evangelisch-lutherische Kirche in der Stadt Hohnstein, Sächsische Schweiz. Der Barockbau gilt als einer der bedeutendsten in Sachsen. Er wurde nach einem Stadtbrand im Jahr 1724 wieder aufgebaut und 1728 geweiht. Die Kirche wurde mehrfach renoviert, zuletzt 2010, und trägt Merkmale der barocken Architektur sowie historischer Stilrichtungen wie Historismus. Die Kirche ist für ihre barocke Ausstattung und ihre historische Bedeutung bekannt. Der Zentralbau ist ein Vorläufer der Dresdner Frauenkirche und hat eine quadratische Grundfläche. Die Empore ist zweigeschossig und ornamental bemalt. Im Chor stehen Kanzel, Altar und Orgel übereinander. Der Portikusaltar stammt von Johann Gottlieb Kirchner und wurde von Carl Christian Reinow farbig gestaltet. Die Orgel, die ursprünglich für eine andere Kirche gebaut wurde, wurde mehrfach umgebaut und erweitert. Die Kirche hat eine besondere Rolle in der NS-Zeit gespielt. Pfarrer Walter Schumann protestierte gegen die Behandlung der Häftlinge im KZ Burg Hohnstein und hielt Gottesdienste dort. Er wurde von der Kirche und dem NS-Staat schikaniert, doch die Gemeinde schützte ihn. Schumann starb 1957 und wird in der Burg-Ausstellung der Geschichte erinnert. Die Kirche bleibt ein Ort der Geschichte und spirituellen Tradition.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Hohnstein
- Architekt
- George Bähr
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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