📷 Immagine: Wikimedia Commons
château de l'Hermitage
Schloss in Frankreich
Das Château de l'Hermitage liegt in der Gemeinde Condé-sur-l’Escaut im Département Nord, in der Forêt de Bonsecours, die von der französisch-belgischen Grenze durchzogen wird. Es wurde zwischen 1786 und 1789 von Jean-Baptiste Chaussard errichtet, nachdem mehrere Architekten beraten hatten. Der Bau folgte auf ein früheres Gebäude, das 1757 zur Gründung der Compagnie des Mines d'Anzin genutzt wurde. Das Schloss blieb bis 1966 in der Familie de Croÿ, bis es nach einer langen Ruhezeit restauriert und an die Öffentlichkeit zurückgegeben wurde. Der Bau ist quadratisch und hat eine majestätische, zurückhaltende Architektur. Im Inneren gibt es eine rotonde mit Galerie und sechzehn korinthischen Säulen, die als Mittelpunkt des Gebäudes dienen. Die Räume sind mit mosaikartigen Parkettböden und kunstvollen Portaldetails ausgestattet. Der Park beherbergt einen regulären Plan aus dem 18. Jahrhundert, mit englischen Elementen, die bis ins späte 18. Jahrhundert zurückreichen. Der Ort hat historische Bedeutung, da er von berühmten Gärtnern wie dem Prince de Ligne und Georges Louis Le Rouge besucht wurde. Besucher können die Räume des Schlosses erkunden, die mit kunstvollen Details und historischen Porträts geschmückt sind. Der Park bietet einen weiten Blick über die Forêt de Bonsecours und die umliegende Landschaft. Die Anlage umfasst auch zwei Eingangspavillons und eine umfassende Befestigung, die als Monument historique geschützt sind. Die Gärten und das Schloss sind Teil einer privaten Anlage, die für den Publikumsbesuch zugänglich ist.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Condé-sur-l’Escaut
- Baustil
- Klassizismus
- Denkmalstatus
- Teil einer UNESCO Welterbestätte
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