Borwall

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CastelliNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Borwall

Burg in Niedersachsen, Deutschland

Der Borwall ist eine abgegangene Turmhügelburg aus dem 13. Jahrhundert, die sich östlich des Braunschweiger Stadtteils Querum in der sumpfigen Schunteraue befindet. Die Anlage war ursprünglich von Erdhügeln, Wassergräben und Wällen umgeben. Die Burg lag in einer Niederung, die natürlichen Schutz bot, und war durch zwei bis drei Wälle umschlossen. Die Erdanlagen wurden 2005 wiederhergestellt und in die Renaturierung der Schunter einbezogen. Die Burg wurde im 18. Jahrhundert als Borwall bezeichnet, was eine mundartliche Form für Burgwall ist. Die genaue Geschichte der Burg ist unklar, aber sie wurde 1307 als verlassene Burg bei Querum erwähnt. Vermutet wird, dass sie einen Zehnthof und eine Mühle schützte. Die Burg existierte vermutlich bis in die ersten Jahrzehnte des 13. Jahrhunderts. Die Anlage wurde 1937 als archäologisches Denkmal unter Schutz gestellt, um Zerstörungen durch Vieh und Motocrossfahrer zu verhindern. Auf dem Gelände des Borwalls gibt es heute wiederhergestellte Erdanlagen, darunter ein doppelter Wassergraben und ein leicht angedeuteter Wall. Die Hauptburg hat einen Durchmesser von etwa 20 Metern und wurde auf 5 Meter Höhe aufgeschüttet. Das Vorburgplateau hat einen Durchmesser von etwa 100 Metern und ist durch die Wasserflächen und Schilfgürtel ein Lebensraum für bedrohte Tierarten. Die Burg ist durch Wassergräben nicht betretbar, aber über Wege erlebbar.

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Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Braunschweig
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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