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Ardagger
Marktgemeinde im Bezirk Amstetten, Niederösterreich
Ardagger liegt im südwestlichen Niederösterreich, eingebettet zwischen der Donau und dem Hügelland des Mostviertels. Die Gemeinde ist an der Moststraße gelegen, einer touristischen Route durch das Mostviertel. Sie grenzt an mehrere Nachbargemeinden und wird oft als das Tor zum Strudengau bezeichnet. Das Gebiet ist anfällig für Hochwasser, weshalb ein Schutzdamm 1979 errichtet wurde, um die Ortschaft zu schützen. Die Geschichte von Ardagger reicht bis ins Altertum zurück, als das Gebiet Teil der Provinz Noricum war. Erstmals erwähnt wurde der Ort 823 in einer Urkunde. Im Jahr 1049 wurde das Stift Ardagger gegründet, das 1784 aufgelöst wurde. Die Gemeinde entstand 1970 durch die Fusion mehrerer Vorgängerorte und wurde 1972 in Ardagger umbenannt. Die Katastralgemeinden behalten bis heute eine gewisse Eigenständigkeit. Ardagger ist bekannt für seine katholischen Pfarrkirchen, darunter die hl. Nikolaus-Kirche in Ardagger Markt. Die Gemeinde ist auch für ihre Mostproduktion berühmt, da sie an der Moststraße liegt, einer Erlebnisstraße durch das Mostviertel. Zudem gibt es eine Volksschule, eine Neue Mittelschule sowie Sportvereine wie den SCU Ardagger. Die Gemeinde verfügt über ein eigenes Wappen, das die Verbindung zur Donau und zur Schifffahrt symbolisiert.
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- Art
- Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde
- Ort
- Bezirk Amstetten
- Seehöhe
- 250 m
- Website
- https://www.ardagger.gv.at/
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