📷 Immagine: Wikimedia Commons
Unteres Schloss Schmidmühlen
Schloss im Landkreis Amberg-Sulzbach in Bayern
Das Untere Schloss Schmidmühlen ist ein Baudenkmal in Schmidmühlen, einem Ort im Landkreis Amberg-Sulzbach in Bayern. Es wurde um 1700 als Hammerschloss errichtet und steht für die Eisenindustrie der Region. Das Schloss und umliegende Flächen beherbergen archäologische Funde, darunter Spuren von Vorgängerbauten und Eisenhammerspuren, die als Bodendenkmal geschützt sind. Das Schloss war seit 1326 ein bedeutendes Hammerwerk der Oberpfalz und erlebte unter der Familie Altmann (1465–1556) einen Aufschwung. Es erwarb Flächen für Holzkohle und Erzvorkommen. 1566 übernahm Leonhard Vogel das Werk, und 1668 gründete Johann Adam von Senglau eine Papiermühle. Nach dem Niedergang des Eisengewerbes wurde das Schloss in eine Spiegelschleife und später in ein Sägewerk verwandelt. Das Schloss ist im Kern spätgotisch, aber barock geprägt. Der Bauherr Johann Hector von Vischbach ließ es nach italienischen Adelspalästen erbauen. Bekannt sind die Stuckdecken von Giovanni Niccolò Perti und Fresken von Hans Georg Asam. Heute dient es als Kultur- und Gemeindezentrum und war Kulisse für kulturelle Veranstaltungen.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Schmidmühlen
- Adresse
- Hammerstraße 30, 92287 Schmidmühlen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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