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Museum für mittelalterliche Rechtsgeschichte
Museum in Österreich
Das Museum für mittelalterliche Rechtsgeschichte, auch als Foltermuseum bekannt, befand sich im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf. Es lag in der Nähe des Hauses des Meeres und war in einem Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg untergebracht. Die Ausstellung umfasste eine Fläche von etwa 800 m² und zeigte originalgetreue Exponate wie die Eiserne Jungfrau, eine Streckbank oder die Guillotine. Das Museum war für seine detaillierte Darstellung von Foltermethoden und Rechtsgeschichte des Mittelalters bekannt. Es bot Besuchern eine immersive Erfahrung durch lebensgroße Puppen und Simulationen, darunter ein Raum zur Bombardierungssimulation. Eine Zusammenarbeit mit Amnesty International führte zu einer Sektion, die aktuelle Formen der Folter und Menschenrechtsverletzungen thematisierte. Besucher konnten sich in den Räumen des ehemaligen Museums auf eine Reise durch die Geschichte des europäischen Rechtswesens begeben. Die Ausstellungsfläche ermöglichte einen Überblick über historische Geräte und Praktiken, ergänzt durch informative Darstellungen. Die Umgebung bot einen Blick auf das Haus des Meeres und die angrenzende Landschaft.
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- Art
- Museum
- Ort
- Wien
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