Schloss Klingenberg
Schloss in Deutschland
Das Schloss Klingenberg liegt auf einem Höhenzug in 231 Metern ü. M. südlich der Gemeinde Wipfeld im Landkreis Schweinfurt. Es steht auf einer spätmittelalterlichen Burganlage und ist als Baudenkmal im Bayerischen Denkmalregister unter der Nummer D-6-78-196-19 geführt. Das Schloss besteht aus einem Hauptgebäude, einem Ökonomiegebäude und Nebengebäuden, wobei die Ringmauer, die Toranlage und Teile des Zwingers aus der späten Mittelalterzeit erhalten geblieben sind. Das Schloss war seit dem 13. Jahrhundert Amtssitz des Amtes Klingenberg des Hochstifts Würzburg. Im Bauernkrieg 1525 wurde es zerstört, doch unter Fürstbischof Konrad III. von Bibra wurde es bis 1543 wieder aufgebaut. 1805 erwarb die Gemeinde Wipfeld das Schloss, und seit den 1970er-Jahren dient es erneut als Familiensitz. Die historische Bedeutung und die erhaltenen Bauteile machen den Ort zu einem interessanten Ziel für historisch Interessierte. Besucher können die dreigeschossige Dreiflügelanlage mit Stirngiebeln und den trapezförmigen Innenhof erkunden. Die Halsgrabenanlage mit gemauerter Brücke sowie die Ringmauer und Toranlage aus der späten Mittelalterzeit sind gut erhalten. Von den Räumen aus dem Hauptgebäude und dem Ökonomiegebäude sowie den kleineren Nebengebäuden bietet sich ein Blick auf die umliegende Landschaft. Die Lage auf dem Höhenzug ermöglicht zudem gute Ausblicke in die Umgebung.
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- Art
- Schloss, Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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